{"id":41,"date":"2018-08-08T12:05:08","date_gmt":"2018-08-08T12:05:08","guid":{"rendered":"https:\/\/vfl-gundersheim.de\/?page_id=41"},"modified":"2018-08-08T20:29:19","modified_gmt":"2018-08-08T20:29:19","slug":"geschichte-die-ersten-40-jahre","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/vfl-gundersheim.de\/?page_id=41","title":{"rendered":"Geschichte &#8211; Die ersten 40 Jahre"},"content":{"rendered":"<p><strong>Vereinschronik der ersten 40 Jahre (1920 &#8211; 1940)<\/strong><\/p>\n<p>Die Gr\u00fcndung fand am ersten Sonntag im Juni 1920 unter dem Namen<\/p>\n<p>Sportverein 1920 Gundersheim<\/p>\n<p>statt. Die Vereinsfarben waren gr\u00fcn-wei\u00df.<\/p>\n<p>Als nach dem ersten Weltkrieg die junge Generation wieder in die Heimat zur\u00fcckkehrte, die Wirtschaft wieder in Fluss kam, gesellschaftliche Bindungen gesucht und gef\u00f6rdert wurden, erwachte auch in Gundersheim der Wunsch, in d\u00f6rflicher Gemeinschaft einander n\u00e4her zu treten. Angeregt durch die Erlebnisse in anderen L\u00e4ndern, in denen schon fr\u00fcher Fu\u00dfball gespielt, wurde, ist auch hier die Bildung dieser Sportart erwogen worden.<br \/>\nNach internen Besprechungen fand am 30. Mai 1920 eine \u00f6ffentliche Versammlung im Saale von Peter Corell (Lott) statt, bei der auch Vertreter des hiesigen Turnvereins anwesend waren. Es wurde geplant eine Fu\u00dfballabteilung dem Turnverein anzugliedern und 33 Personen unterst\u00fctzten dieses Ansinnen mit ihrer Unterschritt in einer Erkl\u00e4rung.<\/p>\n<p>Der am 31. Mai von Philipp Dohm gestellte Antrag an den Turnverein, mit der Liste der Personen, die bereit waren dem Turnverein beizutreten, wurde von diesem Verein abgelehnt.<\/p>\n<p>1920<\/p>\n<p>Daraufhin folgte die Gr\u00fcndungsversammlung des Sportvereins 1920 Gundersheim und in Einm\u00fctigkeit wurde folgender Vorstand gebildet : Philipp Dohm, 1. Vorsitzender; Wilhelm M\u00fcller, 2. Vorsitzender; Georg Corell, Schriftf\u00fchrer; Fritz Bach, Kassierer; Johann Obenauer, Kapit\u00e4n; Josef Bl\u00fcm, Zeugwart; Jakob Leisenheimer, Georg G\u00fcnther und Jakob Bl\u00fcm, Beisitzer, Gr\u00fcndungsmitglieder in dieser Versammlung waren u. a. Theodor B\u00e4der, Jakob Dohm, Heinrich Eppler, Hermann Eppler, Hermann Finger, Theo Hahn, Paul Holzmann, Peter Jansohn, Ernst Merkel. Die in den nachfolgenden Wochen aufgenommenen Mitglieder gelten, ebenfalls als Gr\u00fcnder.<br \/>\nDie folgenden Monate waren ausgef\u00fcllt von Beratungen und Versammlungen, denn es war gewiss nicht leicht eine T\u00e4tigkeit zu entfalten, wo doch das Geld und auch noch der Sportplatz fehlte. So waren freiwillige (Spenden an der Tagesordnung, zu denen nach allen Versammlungen aufgefordert wurde. Die ersten Trikots wurden von den Spielern selbst bezahlt. Das Training wurde auf Stra\u00dfen und Pl\u00e4tzen ausge\u00fcbt, bis der Gastwirt Peter Geeb ein Grundst\u00fcck Ecke Wormser-Weg und Sandweg zur Verf\u00fcgung stellte, das als Trainingsplatz benutzt werden konnte. Vereinslokal wurde daraufhin die Gastwirtschaft Peter Geeb.<br \/>\nDas 1. Fu\u00dfballspiel in Worms-Horchheim ging mit 11:0 verloren. Im August 1920 wurde ein Sportfest ausgerichtet (Blitzturnier) an dem sich 8-10 Vereine beteiligten. Als Sportplatz; wurde die \u201eBleiche&#8220; bestimmt, die damals nur zu Bleichzwecken und Grasnutzung verwand werden durfte. Von den P\u00e4chtern, wurden Schwierigkeiten bereitet und um die Abhaltung des Sportfestes nicht zu gef\u00e4hrden, wurde von Samstag auf Sonntag eine freiwillige Wache gestellt. Jedem Grasnutzer wurden 10,\u2014 RM \u00fcberwiesen, womit sie ihre ganze Jahrespacht bezahlen, konnten. Trotzdem wurde dem Verein verboten auf der Bleiche zu spielen. Die im Herbst 1920 begonnenen Verbandsspiele wurden in Pfeddersheim ausgetragen. In der 1. Mannschaft spielten: Peter Jansohn, Jakob Leisenheimer, Wilhelm M\u00fcller, Josef Bl\u00fcm, Johann Obenauer, Philipp Dohm, Jakob Bl\u00fcm, Ernst Merkel, Theo Hahn, Paul Holzmann, Theodor B\u00e4der und Jakob Gottmann. In dieser 1. Runde spielten Vereine aus Alzey, Armsheim, Pfeddersheim, Horchheim, Heppenheim und Wiesoppenheim.<\/p>\n<p>1921<\/p>\n<p>Sei der ersten Generalversammlung im Januar 1921 schied der Vorsitzende Philipp Dohm aus, weil er durch Verheiratung nach Mainz den Wohnsitz wechselte. Als Nachfolger wurde der Bahnbeamte Theodor B\u00e4der sen. gew\u00e4hlt. Auch dieser gab sich in der Beschaffung eines Sportplatzes alle M\u00fche, vorerst ohne Erfolg. Das Fehlen des Sportplatzes veranlasste einige Spieler bei einem Nachbarverein mitzuwirken, um sich sportlich zu bet\u00e4tigen. Dass im Laufe des Jahres 1921 nach Beendigung der Getreideernte verschiedene Felder zu Fu\u00dfballpl\u00e4tzen benutzt wurden, versteht sich von selbst. So wanderten! die Spieler mit Torstangen, B\u00e4llen und Abzeichenmaterial in die Gemarkung und trugen mit mehr oder weniger Erfolg Privatspiele aus.<\/p>\n<p>Nach langen Verhandlungen gaben die Gundersheimer Kalkwerke einen stillgelegten Steinbruch zur Herrichtung eines Sportplatzes frei. Abend f\u00fcr Abend gingen eifrige Sportj\u00fcnger an die Einebnung des Platzes auf dem \u201eKessel&#8220;. Jedes Wochenende, ja sogar Tage ihres Urlaubs verbrachten Idealisten mit Erdarbeiten und unter Mithilfe von Erwerbslosen, die dort ihre Pflichtarbeit verrichten) durften, gelang es endlich, im April 1922 den notd\u00fcrftig hergerichteten Platz zu benutzen. Das Er\u00f6ffnungsspiel gegen Offstein ging mit 8:0 verloren, doch das n\u00e4chste Spiel gegen Weinheim b. Alzey brachte den ersten Erfolg auf dem neuen Sportplatz. Spieler von Kickers Alzey und solche von Pfeddersheim verhalfen zu ansehnlicher Spielst\u00e4rke, doch konnte sie nicht lange gehalten werden.<\/p>\n<p>1922<\/p>\n<p>m Herbst 1922 wurde Vorsitzender B\u00e4der nach Wendelsheim versetzt und in der folgenden Versammlung Jakob Dohm zum 1. Vorsitzenden gew\u00e4hlt. In seine Amtszeit fiel die Erweiterung des Sportplatzes auf dem \u201eKessel&#8220; und die Zeit des passiven Widerstandes w\u00e4hrend der Ruhr\u00acbesetzung. Die Auswirkung war der Verlust der Fahrgelegenheit mit der Bahn. So fuhren die Mannschaften \u00f6fters) mit einer Jagdkutsche oder mit einem Fahrrad. Auch \u201ezu Fu\u00df&#8220; ging es bis nach Gau-Odernheim, mit Sang und Klang (Mandolinen und Harmonikas), man absolvierte dort ein Verbandsspiel und kam am Abend wieder frohgemut nach Hause. Als das Geld st\u00e4ndig an Wert verlor, sammelte man Getreide anstatt Mitgliedsbeitrag. Diese Ma\u00dfnahme fand bei anderen Ortsvereinen Nachahmung.<br \/>\nNeben der sportlichen Bet\u00e4tigung wurden auch die kulturellen Belange gef\u00f6rdert. Theaterabende von Gastspielern wurden veranstaltet und schlie\u00dflich eine eigene Theatergruppe gebildet Die Leitung hatte Lehrer Schambach, die Spiele gutes Niveau.<\/p>\n<p>1924<\/p>\n<p>Im Jahre 1924 w\u00e4hlte die Generalversammlung Georg B\u00f6sel zum 1. Vorsitzenden, weil Jakob Dohm seinen Wohnsitz nach Worms verlegte. Ihm gelang die Beschaffung des Sportplatzes an der Stra\u00dfe nach Bermersheim, wo Johann Stricker (Ehrenmitglied) ein Ackerfeld zur Verf\u00fcgung stellte. Dank des g\u00fcnstig gelegenen Sportplatzes nahm der Verein, einen sichtbaren Aufschwung. Die Mitgliederzahl stieg, der Spielbetrieb dehnte sich aus, die Jugendarbeit konnte gef\u00f6rdert werden. Lange Jahre war August Schneider Jugendleiter.<br \/>\nDie erste Mannschaft hatte an Ostern 1925 eine Mannschaft von &#8218;Germania Frankfurt zu Gast, die im Jahre darauf die \u00dcberlegenheit unserer Mannschaft mit 6:2 anerkennen musste. Auch andere Mannschaften genossen die Gastfreundschaft in Gundersheim und entfernte Reisen nach Oberlinxweiler (Saar) und Gro\u00dfen-Buseck (Oberhessen) sind noch in guter Erinnerung. Im Februar 1927 fand hier der erste Maskenball im Saale Geeb statt, der ein voller Erfolg war, und andere Vereine zur Nachahmung ermunterte. In den sp\u00e4teren Jahren wurden diese Veranstaltungen in dem inzwischen verlegten Vereinslokal Wilhelmy (Kaib) abgehalten.<\/p>\n<p>1930<\/p>\n<p>Das 10-j\u00e4hrige Bestehen im Jahre 1950 wurde in gr\u00f6\u00dferem Rahmen gefeiert. Beim Kommers kam die Verbundenheit mit den Ortsvereinen zum Ausdruck und der Verein hatte sich einen gr\u00f6\u00dferen Freundeskreis erworben. Am Festtag tagte der \u201eWestrheingau&#8220; im Saale W\u00fchelray und der Nachmittag war ausgef\u00fcllt von Fu\u00dfballspielen. Das Spiel der Auswahlmannschaft Dalsheim \/ Eppelsheim \/ Hangen-Weisheim \/ Gundersheim gegen die 1. Mannschaft des Ligavereins Horchheim ging mit 2:3 Toren verloren. Ein Damenhandballspiel Darmstadt-Arheilgen gegen Wormatia Worms sollte werbend f\u00fcr diese Sportart sein. 500 Zuschauer ums\u00e4umten den Platz an der Bermersheimer Stra\u00dfe. Der Festball war ein w\u00fcrdiger Abschluss.<\/p>\n<p>1931<\/p>\n<p>Im Jahre 1931 \u00fcbernahm der aktive Spieler Kurt Goldmann den Vorsitz. Die Vereinskasse war immer klein. Hoher Pachtpreiasf\u00fcr den Sportplatz war eine st\u00e4ndige schwere Belastung. Mehrfach gestellte Antr\u00e4ge auf Zuschu\u00df wurden abgelehnt. Goldmann gelang es den Platzpacht um die H\u00e4lfte zu senken. Sportliche Erfolge wurden errungen und nur einen Punkt trennte von der Meisterschaft, welche Leiselheim erringen, konnte. 1933 mu\u00dfte er den Vorsitz abgeben. Er blieb aber bis heute mit dem Sport eng verbunden.<\/p>\n<p>Georg B\u00f6sel \u00fcbernahm nochmals die Vereinsf\u00fchrung f\u00fcr ein Jahr. Am 29. Oktober 1933 wurde ein Wehrsportfest durchgef\u00fchrt, das Wehrsport\u00ac\u00fcbungen, Fu\u00dfballspiel und eine Saarkundgebung umfa\u00dfte.<\/p>\n<p>1934<\/p>\n<p>Vom Jahre 1934 bis zu seiner Einberufung \u00fcbernahm Hermann Fulger die F\u00fchrung des Vereins und leitete die Geschicke, Es war nicht immer leicht, Mannschaften zusammenzubringen. Trotzdem errang der Verein im Jahre 1937 die Meisterschaft in der 2. Kreisklasse. Auch die Jugend war spielstark und errang eine Meisterschaft in dieser Zeit. Auf! Unter\u00acst\u00fctzung des damaligen; Gemeinderats Adolf Fitting wurde die \u201eBleiche&#8220; auch zu Fu\u00dfballspielen freigegeben. Auf Anregung der Sportbeh\u00f6rde sollten Verhandlungen \u00fcber die Zusammenlegung der beiden \u00d6rtlichen sporttreibenden Vereine gef\u00fchrt werden. Die Vorsitzenden waren sich \u00fcber die Zweckm\u00e4\u00dfigkeit einig. Es blieb aber bei diesen Verhandlungen, bis der Krieg allen gutgemeinten Bestrebungen ein Ende machte, und viele Sportfreunde ihr junges Leben opfern mu\u00dften.<\/p>\n<p>1945<\/p>\n<p>Schon bald nach dem Kriegsende 1945 wurde der Wunsch laut, die Vereinst\u00e4tigkeit wieder aufleben zu. lassen. Dem Fu\u00dfballspiel stand ab Oktober 1945 nichts im Wege, doch war die Bildung einer Sportorganisation noch nicht erlaubt. Drei Garanten, Heinrich Landua, Kurt Gold-mann und Fritz Schopp, zeichneten f\u00fcr die Verantwortung der Sportmannschaft und unter dem Mannschaftsf\u00fchrer G\u00fcnter Hambach wurden am 3. Dezember 1945 nachgenannte Spieler gemeldet: Ernst Boos, Philipp Hahn, Erwin Heck, Jakob Kaibel, Hans Kehm, Ludwig Landua, Martin Landua, Hans Machemer, Kurt Rathgeber, Werner Schweizer und Bernhard Walther. Im M\u00e4rz 1946 wurde d&#8217;ie Mannschaftsmeldung erweitert mit den Spielern Otto Bambach, Willi Dauenheimer, Ludwig Jaudt. Edmund Rohrwick, Fritz Scherner und Jakob Schweikert.<\/p>\n<p>1946<\/p>\n<p>Schon im Februar 1946 arbeiteten die drei Garanten neue Satzungen aus, aufgrund dessen die Gr\u00fcndungs Versammlung f\u00fcr 22. April 1946 durch die Milit\u00e4rregierung genehmigt wurde. Nach den Richtlinien der. Besatzungsm\u00e4chte durfte in Orten unter 5 000 Einwohner nur 1 Verein bestehen. Vorstandsmitglieder des Sportvereins und Turnvereins fanden sich bereit einen Verein zu bilden, entschlossen sich zur Mitarbeit und einigten sich auf auf den Namen<\/p>\n<p>Verein f\u00fcr Leibes\u00fcbungen Gundersheim.<\/p>\n<p>Die Turnhalle unterstand dem Amt f\u00fcr kontrollierte Verm\u00f6gen und wurde von der Gemeinde verwaltet. Dem Verein f\u00fcr Leibes\u00fcbungen wurde sie zur Benutzung und&#8216; Instandhaltung \u00fcberlassen. In dem Protokoll \u00fcber die Gr\u00fcndungsversammlung kam die Freude \u00fcber den Zusammenschlu\u00df der beiden Vereine zum Ausdruck. .Die endg\u00fcltige Ge\u00acnehmigung des VfL. folgte im November 1946. Der Vorstand bestand aus: Heinrich Landua, 1. Vorsitzender; Fritz Schopp, 2. Vorsitzender; Friedrich Stricker, Schriftf\u00fchrer; Walter Hahn, Kassierer; Philipp Hahn, Beisitzer; Otto Bambach, Beisitzer; Kurt Goldmann, Spielausschu\u00df vors \u00e4tzender; Erwin Heck, dessen Schriftf\u00fchrer; August Schneider, Jugendleiter; Martin Illium, Zeugwart.<\/p>\n<p>1947<\/p>\n<p>Bei der Generalversammlung 1947 blieb es ohne \u00c4nderung. Im Jahre 1948 \u00fcbernahm Philipp Schneider die Leitung der Leichtathletik und Jakob Schweizer die wieder genehmigte Turnabteilung. Hermann Finger \u00fcbernahm den Spielausschu\u00df.<br \/>\nDer VfL entwickelte einen lebhaften Betrieb. Au\u00dfer dem Fu\u00dfballsport, der Leichtathletik und dem Turnen wurden in der Turnhalle Tanzveranstaltungen, Theater und Konzerte gegeben. Zuvor wurde im Fr\u00fchjahr 1947 die Turnhalle mit einem Aufwand von \u00fcber 5 000,\u2014 RM. renoviert. Die L\u00e4ufer und Diskuswerfer in der Halle stammen vom hiesigen Kunstmaler D. Wohlgemuth. F\u00fcr die Veranstaltungen wurde ein Klavier \u201ekompensiert&#8220;, wozu die Mitglieder 628 Liter Wein spendeten. Auch die Renovierung der Turnhalle war mit Naturalspenden verbunden. Gerne erinnern wir uns an die Gastspiele des Stadttheaters Worms in der Turnhalle, wo neben bekannten Lustspielen, Operetten, auch das Schauspiel \u201eIphigenie auf Tauris&#8220; aufgef\u00fchrt wurde. Der Verein hatte im Jahre 1947 die Einnahme von 8 867,22 RM zu versteuern, wobei die Mitgliedsbeitr\u00e4ge unber\u00fccksichtigt blieben. Der 1 Mitgliederstand war 238, davon 44 Sporttreibende. Bei einer 1948 durchgef\u00fchrten Notwoche der Vereine konnten 1 240,- RM und 127 Brotmarken abgef\u00fchrt werden.<br \/>\nAuch die sportlichen Erfolge seien erw\u00e4hnt. Pokalspiele gegen Dalsheim, Monsheim und Nierstein (3:2) wurden gewonnen. Dag 4. Am. 11. M\u00e4rz 1951 berief der Turnverein eine Wiedergr\u00fcndungsver-sammlung ein1 und schied somit aus dem VfL. Gundersheim aus. In der Generalversammlung des VfL. am 17.&#8217;M\u00e4rz wurde an Stelle von Philipp Schneider Heinz Lawa.ll zum neuen Vorsitzenden gew\u00e4hlt. Nachdem sein &#8222;Wunsch, vielleicht doch noch die Vereinigung der gesamten Gundersheimer Sportjugend herbeizuf\u00fchren gescheitert war, begann der planm\u00e4\u00dfige Aufbau im restlichen Verein, der nun noch 182 Mitgliede z\u00e4hlte. Ihm zur Seite stand der Vorstand mit Philipp Eossert, 2. Vorsitzender; Alois Wahlheim, Schriftf\u00fchrer; G\u00fcnter Bambach, Kassierer; Philipp Hahn, Spielausschu\u00dfvorsitzender; Walter Kehm, Jugendleiter; Kurt Goldmann und Ludwig Jaudt, Beisitzer; Hans Kehm, Zeugwart.<br \/>\nAls endg\u00fcltiges Vereinslokal wurde das Gasthaus zum schwarzen Adler, Inhaber August Kaib (fr\u00fcher Wilhelmy) gew\u00e4hlt. Die Vereinssatzungen wurden dahingehend abge\u00e4ndert, da\u00df ein Ehrenrat gebildet wurde, der in besonderen F\u00e4llen in Aktion treten soll, wenn schwerwiegende Vereinsinteressen auf dem Spiele stehen. Diesem Ehrenrat geh\u00f6ren an: Heinrich Landua, Karl Martin Janson, Matthias Hahn 8., Adolf Eppler und Jakob Boller.<br \/>\nDas erste gro\u00dfe Fernziel war die Erweiterung und der Ausbau des Sportplatzes zu einem w\u00fcrdigen Spielfeld. Im Rahmen der Feldbereinigung gelang es, der ehemaligen Bleiche einen gr\u00f6\u00dferea Gel\u00e4ndestreifen hinzuzuf\u00fcgen und sogar noch einen Platz f\u00fcr ein zuk\u00fcnftiges Schwimmbad bereitzustellen. Mit Planier-Raupen wurde das Spielfeld mehrmals eingeebnet und teilweise mit Gras einges\u00e4t, soda\u00df es heute die stolze Ausdehnuig von 93&#215;64 Metern hat und von 3 Seiten mit 4 Meter breiten Laufbahnen umgeben ist. Mit Totogeldern und Unterst\u00fctzung der Gemeinde wurde das Spielfeld mit einer \u00fcesten Umz\u00e4unung umgeben und mit jungen Laubb\u00e4umen umrahmt. Eine gro\u00dfz\u00fcgige Lichtanlage, um die sich Jakob Boller besondere Verdienste erworben hat, gestattet das Training auch in den Abendstunden.<br \/>\nPokalspiel, hier gegen VfR. Alsheim ging 2:3 verloren. Beim Landskronfest 1948 gingen von 9 Teilnehmern (6 Turner und 3 Leichtathleten) 8 als Sieger hervor.<br \/>\nAus dem Versammlungsprotokoll der Generalversammlung 1949 ging hervor, da\u00df Bestrebungen im Gange waren, die zusammengelegten Vereine wieder zu trennen. Obwohl Vorsitzender Landua mit 56 gegen 3 Stimmen wiedergew\u00e4hlt wurde, gab er bald darauf die Leitung ab.<\/p>\n<p>1951<\/p>\n<p>Der Spielbetrieb nahm einen langsamen aber stetigen Aufschwung. W\u00e4hrend wir l\u00e4ngere Zeit nur mit einer aktiven und einer Jugendmannschaft im Kreis Worms vertreten waren, k\u00f6nnen wir nun mit Stolz auf eine Erste\u2014, Zweite-, Jugend- und Sch\u00fclermannschaft herabblicken. Als sch\u00f6nstes Geburtstagsgeschenk f\u00fcr das 40-j\u00e4hrige Bestehen unseres Vereins errang die aktive Mannschaft die diesj\u00e4hrige Meisterschaft in der starken B-Klasse Worms.<br \/>\nFreundschaftsspiele wurden in reicher Menge, vor allem gegen st\u00e4rkere Gegner der A-Klasse und der Amateurliga ausgetragen, die uns in spielerischer Hinsicht zu gro\u00dfem Vorteil gereichten. Zu erw\u00e4hnen sind Mannschaften aus Mainz-Gonsenheim, Wipperf\u00fcrth bei K\u00f6ln, Bad Homburg, Kirdorf, Wormatia Worms AH., sowie mit Mannschaften aus Taunus, Pfalz, Ried und Odenwald, mit denen uns bis heute freundschaftliche Bande verkn\u00fcpfen. An Blitz- und Pokalturnieren nahm die 1. Mannschaft mit gutem Erfolg teil. So konnte ein Pokal aus Hangen-Weisheim und einer aus Heftrich im Taunus heimgebracht werden. Bei der \u00dcberbr\u00fcckungsrunde anl\u00e4\u00dflich des 10-j\u00e4hrigen Bestehens des SWFB., an der die Vereine Eppelsheim, Hangen-Weisheim, Flomborn, Ober-Fl\u00f6rsheim und Gundersheim teilnahmen, konnten wir ungeschlagener Rundensieger mit 7:1 Punkten und 22:5 Tore werden<\/p>\n<p>1951-1960<\/p>\n<p>Eine Tischtennisabteilung, die schon l\u00e4ngere Zeit besteht, will nun auch in die Verbandsrunde eingreifen. Auch auf dem Gebiete der Leichtathletik werden j\u00e4hrlich sch\u00f6ne Erfolge errungen. Bei den Waldlaufmeisterschaften gelang es wiederholt beste Pl\u00e4tze zu belegen, wobei wir auf gute Langstreckenl\u00e4ufer, wie Gernot Schweikert, Erich Schneider, Ernst Hamm, Otto Br\u00fcck, Joachim Schott, Karl Mack und Peter Christmann zur\u00fcckgreifen k\u00f6nnen.<br \/>\nAn Veranstaltungen f\u00fchrt der VfL Gundersheim allj\u00e4hrlich seinen traditionellen Maskenball mit Pr\u00e4miierung der sch\u00f6nsten Masken, die Pfingstmusik und eine Weihnachtsfeier durch, die s\u00e4mtlich gut besucht werden und sich einer gro\u00dfen Beliebtheit erfreuen.<br \/>\nFastnachtsspiele, wobei die 1. Mannschaft als Neger, Chinesen oder Schwarzwaldm\u00e4dels verkleidet waren, sorgten f\u00fcr Stimmung und Sensation unter der Bev\u00f6lkerung, sowie f\u00fcr gute Einnahmen auf dem Sportplatz.<br \/>\nVereinsausfl\u00fcge in die engere und weitere Heimat brachte die gro\u00dfe Sportfamilie des VfL sich gegenseitig n\u00e4her.<\/p>\n<p>weiter gehts sobald die n\u00e4chsten Chroniken durchforstet sind.<\/p>\n<p>Quellen:<br \/>\n1. Festschrift zum 40-J\u00e4hrigen Bestehen des Vereins<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vereinschronik der ersten 40 Jahre (1920 &#8211; 1940) Die Gr\u00fcndung fand am ersten Sonntag im Juni 1920 unter dem Namen Sportverein 1920 Gundersheim statt. Die Vereinsfarben waren gr\u00fcn-wei\u00df. 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