{"id":39,"date":"2018-08-08T12:04:19","date_gmt":"2018-08-08T12:04:19","guid":{"rendered":"https:\/\/vfl-gundersheim.de\/?page_id=39"},"modified":"2018-08-08T20:30:11","modified_gmt":"2018-08-08T20:30:11","slug":"geschichte","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/vfl-gundersheim.de\/?page_id=39","title":{"rendered":"Geschichte"},"content":{"rendered":"<p>Der Verein f\u00fcr Leibes\u00fcbungen und seine Geschichte<\/p>\n<p>Fand die erste Versammlung des Sportvereins Gundersheim am 30. Mai 1920 noch im Saale Peter Corell (sp\u00e4ter Richard Lott) statt und wurde 1927 der erste Maskenball im Saale Peter Geeb abgehalten, so wurde bereits im Jahre 1930 das 10j\u00e4hrige Bestehen im Saale Wilhelmy (Kaib) abgehalten, das zugleich Vereinslokal wurde.<\/p>\n<p>Bei der Wiedergr\u00fcndung des Vereins unter dem Namen \u201eVerein f\u00fcr Leibes\u00fcbungen Gundersheim\u201c im Jahre 1946 wurde die Turnhalle des Turnvereins 1882 Gundersheim e.V. dem VfL zur Benutzung und Instandhaltung \u00fcberlassen. Bis zur Wiedererrichtung des Turnvereins, der 1945 von der Milit\u00e4rregierung aufgel\u00f6st worden war, best\u00e4tigten sich dessen Mitglieder im VfL. Erst im Jahre 1951 durfte sich der TV Gundersheim wiedergr\u00fcnden und erhielt die Turnhalle wieder zur\u00fcck. Daraufhin w\u00e4hlte der VfL das Gasthaus \u201eZum Schwarzen Adler\u201c, Inhaber August Kaib, endg\u00fcltig zum Vereinslokal. 1974 konnte der VfL anl\u00e4sslich des Baus der A61 zwei Behelfsbaracken erwerben, die &#8211; unmittelbar neben dem Fu\u00dfballplatz aufgeschlagen wurden \u2013 so nach und nach zum provisorischen \u201eVereinsheim\u201c avancierten. Nat\u00fcrlich waren sich die Verantwortlichen im VfL und auch in der Ortsgemeinde bewusst, dass dies kein Dauerzustand sein k\u00f6nne. Dr. Deibert konstatierte in einer Versammlung, dass der VfL im Winter keine M\u00f6glichkeit zum Trainieren habe, die Genehmigung zur Aufstellung der Holzbaracken befristet und die sanit\u00e4ren Anlagen unzureichend seien. Im M\u00e4rz 1980 angestellte \u00dcberlegungen, die Halle des Turnvereins in Gemeindeeigentum zu \u00fcbertragen und nach entsprechender Erweiterung auch dem VfL f\u00fcr seinen Sportbetrieb zur Verf\u00fcgung zu stellen, wurden nach kontroverser Diskussion im M\u00e4rz 1980 nicht realisiert.<\/p>\n<p>Daraufhin beantragte der Vorsitzende des VfL Erich Schneider mit Schreiben vom 06. Mai 1980 bei der Kreisverwaltung Alzey-Worms die Aufnahme des Baues eines Vereinsheimes mit Gymnastik-, Jugend- und Versammlungsraum, sowie Dusch- und Umkleidem\u00f6glichkeiten in den Jahresf\u00f6rderungsplan 1981 f\u00fcr den Bau von Sportanlagen.<\/p>\n<p>Am 13. Februar 1981 beschloss dann eine au\u00dferordentliche Mitgliederversammlung den Bau; Architekt Otto Ewald (Gundersheim) wurde mit der Planung und Bauleitung beauftragt. Die Gemeinde Gundersheim stellte den gr\u00f6\u00dften Teil des erforderlichen Baugel\u00e4ndes in Erbpacht zur Verf\u00fcgung. Mitbegr\u00fcnder Heinrich Eppler \u00fcbertrug dem Verein ein angrenzendes 400 Quadratmeter gro\u00dfes Gel\u00e4nde zur Erg\u00e4nzung des Bauplatzes \u2013 kostenlos!<\/p>\n<p>Die feierliche Grundsteinlegung f\u00fcr das neue Heim fand im August 1982 statt. Zwar wurden bereits in den Jahren 1984 und 1985 Teile des Heimes genutzt, die endg\u00fcltige Fertigstellung zog sich jedoch hin, vor allem wegen des notwendigen hohen Anteils freiwilliger Eigenleistungen durch die Mitglieder.<\/p>\n<p>Nach \u00fcber 16 Jahren gro\u00dfen Engagements legte Erich Schneider im Jahre 1986 den Vereinsvorsitz nieder. Am 7. November 1986 w\u00e4hlten die Mitglieder in einer au\u00dferordentlichen Generalversammlung Karlhans Zimmermann zum 1. Und Philipp Ruppert zum 2. Vorsitzenden. Dieses Tandem machte es sich zur Aufgabe, das VfL-Heim z\u00fcgig und endg\u00fcltig fertig- und die Finanzierung langfristig sicherzustellen. Nach der Vollendung des Bauwerks mit einer bebauten Fl\u00e4che von 632 Quadratmetern und einem Volumen von 3600 Kubikmeter umbauten Raumes waren knapp 1,2 Millionen DM verbaut worden; fast 600 000 DM erbrachten die Mitglieder und freiwilligen Helfer durch Eigenleistungen. Aus dem Goldenen Plan gab es 300 000 DM, vom Landkreis Alzey-Worms und der Ortsgemeinde Gundersheim je 85 000 DM Zusch\u00fcsse.<\/p>\n<p>Dass die Schulden f\u00fcr das Vereinsheim heute nur noch marginalen Ausma\u00dfes sind, zeigt welche Kraftanstrengung Vorstand, Mitglieder und G\u00f6nner des Vereins durch Eigenleistungen, Spenden, Beitragsvorauszahlungen und Darlehen in die Vollendung des Millionenprojektes gesteckt haben.<\/p>\n<p>Nun \u2013 das Heim hat seine Bew\u00e4hrungsprobe l\u00e4ngst bestanden. F\u00fcr Training und Wettk\u00e4mpfe der Aktiven ebenso wie f\u00fcr vereinsinterne Veranstaltungen sowie bei politischen, kulturellen und gesellschaftlichen Veranstaltungen der Gemeinde, des Landkreises, von Beh\u00f6rden, Verb\u00e4nden, Vereinen und Privaten.<\/p>\n<p>Karlhans Zimmermann, der im Jahre 1986 nur angetreten war, um den VfL in schwieriger Zeit zu f\u00fchren, blieb Vorsitzender bis zum Jahre 1991. Er sei stolz darauf, dass das VfL-Heim letztendlich in seiner Amtszeit fertiggestellt werden konnte, erkl\u00e4rte er am 27.09.1991 in der au\u00dferordentlichen Mitgliederversammlung, als er den Vorsitz an Hans-Jakob Mayer \u00fcbergab. Sein besonderer Dank galt seinem Stellvertreter Philipp Ruppert, \u201e denn was dieser so Tag f\u00fcr Tag leistete sei nicht mit Worten oder sonstigen Leistungen abzugelten.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Verein f\u00fcr Leibes\u00fcbungen und seine Geschichte Fand die erste Versammlung des Sportvereins Gundersheim am 30. 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